Schumacher KIOSK TABAK:

/ Hartmut Landauer: 26.9.-18.10.14 / Thomas Riess: 25.10.-21.11.14 / Regula Michell: Dezember 14

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Der Kunstraum Kiosk Tabak führt zusammen mit dem Netzwerk Entresol neu eine gemeinsame Gesprächsreihe unter dem Titel «Zwischentöne» durch. In lockerer Folge und wechselnder Zusammensetzung stellen wir Fragen der Kunst in ihrem Verhältnis zu Philosophie, Psychoanalyse und Sozialwissenschaften zur Diskussion. Mehr zur nächsten Veranstaltung in Bälde.

KIOSK TABAK:Installationen von Hartmut Landauer

Nächte Ausstellung im KIOSK TABAK:

Hartmut Landauer: 26. September bis 18. Oktober 2014

«HELIOTROP»

Vernissage: Freitag, 26. September 2014, 18 Uhr
Finissage: Samstag, 18. Oktober 2014, ab 16 Uhr

Hartmut Landauers Objekte der Serie «heliotropes» scheinen nicht nur dem Titel nach «der Sonne zugewandt». Die grossen skulpturhaften Objekte in Leichtbauweise sind dekonstruiert arrangierte, im 20. Jahrhundert auratisch aufgeladene objets trouvés, die sich augenzwinkernd scheinbar zu erkennen geben: Das ist doch – Campingmobiliar? Oder nein, natürlich nicht. Aber das kommt mir doch irgendwie bekannt vor!

Das Materialarchiv des in Stuttgart lebenden Künstlers ist ein mystischer Ort von «Erinnerungsspeichern». Seine Metamorphosen von Fundstücken aus der Welt der Dinge bedeuten Neuerfindung und Wiederbelebung. Bereits Vergangenes, Vergessenes entkommt – bruchstückhaft – aus dieser Materialsammlung in die Gegenwart.

Und so ruft es etwas in uns wach, das unklar bleibt wie vage Erinnerungen und das «fremdartig bekannt» wirkt. Gefährte, Apparate, Architektur, Figurinen, kristalline Strukturen, Fetische, Masken oder rituelle Kostüme futuristischer Kulturen?

Wie in einer Art Lebendstarre scheinen die «heliotropes» gebannt, unter Spannung, verstellbar und auffaltbar und jederzeit bereit in unserem inneren Auge zu explodieren.

Mehr zu Hartmut Landauer


CV Hartmut Landauer

«Zwischentöne» im KIOSK TABAK:

Samstag, 30. August 2014, 18 Uhr punkt.

«Henri Lefebvre – relationales Raumverständnis in Kunst, Architektur und Sozialwissenschaften
Ein Gespräch mit Olivia Wiederkehr und Christian Schmid.

Henri Lefebvre entwickelte seine Theorie des Raumes in den 1970er Jahren. Sie wird heute in Architektur, Kunst und Sozialwissenschaften breit rezipiert und bildet die theoretische Grundlage für die Studie «Die Schweiz. Ein städtebauliches Portrait» des ETH Studio Basel / Institut Stadt der Gegenwart von 2006.

Christian Schmid war wissenschaftlicher Leiter des Projektes, Mitautor und -herausgeber der wichtigen und heftig diskutierten Publikation.

Für Olivia Wiederkehr ist Henri Lefebvre eine «Zündschnur» für ihre künstlerische Auseinandersetzung mit räumlichen Gedanken, die sich auch immer wieder ansatzweise in ihrer (Perfomance)Kunst widerspiegeln.

* Die Installation von Olivia Wiederkehr musste übrigens aufgrund wiederholter Sachbeschädigungen am Kiosk Tabak abgebaut werden.


KIOSK TABAK:Rauminstalation von Olivia Wiederkehr

Letzte Ausstellung im KIOSK TABAK:

Olivia Wiederkehr: 5. Juli bis 30. August 2014

«SPACIAL PRACTICE OF DAILY USE»

Vernissage: Freitag, 4. Juli 2014, 18 Uhr

Finissage: Samstag, 30. August 2014, 18 Uhr mit einer Performance von Olivia Wiederkehr und einem philosophischen Gespräch aus der Reihe Zwischentöne mit Christian Schmid.

ACHTUNG // Die Installation musste aufgrund wiederholter Sachbeschädigungen am Kiosk Tabak vorübergehend abgebaut werden. Öffnungszeiten auf Anfrage. Die Finissage am Samstag, 30. August, 18 Uhr, findet statt und wird durch ein philosophische Gespräch in der Reihe «Zwischentöne» mit Christian Schmid erweitert. Programm folgt.

Für ihre Rauminstallation hat Olivia Wiederkehr drei Expeditionszelte zusammengenäht. So zusammengefügt nehmen sie viel Raum ein und schaffen gleichsam einen neuen, verborgenen Innenraum im Raum des Kioskes. Als geschlossene Einheit steht das Werk den Besuchenden entgegen und wirkt doch nicht abweisend. Im Gegenteil: Das Potential des Sich-öffnen-Lassens, seine inhärente Beweglichkeit, seine Leichtigkeit, Anpassungsfähigkeit und Formbarkeit machen dieses Werk lebendig und zeichnen es weiterhin als Gefährten des Menschen aus. Die einzelnen Zelte erscheinen plötzlich auch als Subjekte, mit eigenem Innenleben, die sich in eine soziale Struktur einfügen und diese gleichsam formen.

Die Werke von Olivia Wiederkehr sind unübersehbar in ihrer Präsenz und Farbigkeit. Seien es ihre performativen Objekte, die sie aus gelben Expeditionszelten produziert, oder ihre in üppiger Farbigkeit gehaltenen, grossformatigen Oelbilder. Dabei geht es ihr inhaltlich um weit subtilere Inhalte, die sich fast wie ein Aphorismus zu einander verhalten. Einerseits drücken ihre installativen Objekte und Performances eine bejahende Lust am Freude am Leben aus, andererseits, bei genauerem Betrachten werden tiefer liegende, poetisch-abstrakte Zusammenhänge erkennbar. Ihre Werke verweisen immer wieder auf die Flüchtigkeit des Lebens, auf das Wahrnehmen eines einzelnen Momentes, diesen zu erkennen und auszukosten. Es scheint als würde eine Haltung auf den Betrachter impliziert, die am ehesten mit der barockschen Vanitas vergleichbar ist. Diese ist ein Zustand, die nicht in einen Moment gefasst werden kann, und doch geht sie davon aus, dass das ganze Leben ein Moment darstellt im Bogen der Zeit. Unter diesem zeitlichen Horizont erhält das einzelne menschliche Leben den Charakter eines flüchtigen Momentes. Olivia Wiederkehr spricht dabei oft von ephemeren Werten und Räumen, die sie versucht in ihrer Kunst darzustellen. Diese Räumlichkeiten sind nicht von haptischer Struktur, sondern disloziert im poetischen Moment des menschlichen Seins, auf der Koordinate des zeitlichen Ablebens. Dabei macht sich nicht selten eine Zerrissenheit bemerkbar, die die Schönheit des Lebens und gleichzeitig dessen Flüchtigkeit mit sich bringt. Umso mehr lenkt sie den Fokus auf eben genau die kleinen und unscheinbaren Werte und Momente, verstärkt diese in ihrer ästhetischen Sprache, und hält genau diese empor und verwebt die Fragmente neu zusammen.

Mehr zu Olivia Wiederkehr


Der ehemalige KIOSK TABAK in der Zürcher Enge wird seit Juli 2012 als Kiosk ohne Tabak für Kunst genutzt.

ltd. Kioskbetreiberinnen:
Eva Schumacher (SCHUMACHER/gruber&heimlich) und Sandra Kaelin (Fishpiece Contemporary ART).


KIOSK TABAK:Virtuelle Arbeiten von Christian Schwaller und Vladimir Jankijevic

Christian Schwaller und Vladimir Jankijevic im Kiosk Tabak: 16. Mai bis 13. Juni 2014

«VIRTUELLE ARBEITEN»

In der Reihe ZWISCHENTÖNE zur Ausstellung:
Was heisst eigentlich «virtuell»?

Ein philosophisches Gespräch mit Michael Pfister und Daniel Strassberg
Donnerstag, 12. Juni 2014, 21 Uhr im KIOSK TABAK

Vernissage: Freitag, 16. Mai 2014, 18 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag, 15 - 19 Uhr.

Die Arbeiten sind eine Wechselwirkung zwischen Zeichnungen und 3d Computer generierten Bildern und Formen.
Kuratiert wird die Ausstellung von MARCK.

Mehr: Vladimir Jankijevic und Christian Schwaller.
Vernissage mit: Monoblock B


MAX GRÜTER im Kiosk Tabak: DER REST IST MENSCH

15. März bis 26. April 2014

KIOSK TABAK:Max Grueter

In mehrfacher Stückzahl eingesetzt, wird auf freidimensionale Weise erforscht, wie es sich mit den Begriffen Ursprung und Endlichkeit verhalten könnte.
Ob überhaupt, oder welches Resultat dieses Unterfangen ergibt, ist letztlich von individueller Bedeutung. Wo und wodurch aber alles erst erlebbar gemacht wird, ist in dieser Daseinsform jedoch immer ein und derselbe Ort: Der Mensch.

Max Grüter 2014
(Erster virtualistischer Raumfahrer)

Werkangaben:
«Der Rest ist Mensch»
Max Grüter
2014
Rauminstallation
Material Holz, Kunststoff, Farbe
Serie 50 Ex.
Figur: H 32.5 X B 7.5 X T 7.4 cm
Holzlatte: H 5 X B 2.5 cm Länge variabel

Mehr zu Max Grüter: www.grueter.com


Archiv Ausstellungen:

Irène Hug: «KIOSK-TRAFIK-INTERNATIONAL» (25. Oktober bis 5.Dezember 2013) Weiterlesen…

Bruno Streich: «Sculpture Project s14 at KIOSK TABAK» (12. Juli bis 12. September 2013) Weiterlesen…

Astronauten im KIOSK TABAK:
Freitag, 24. Mai, ab 19 Uhr, mit Max Grüter und Marck und mit Kunst und Astronautendrinks Schau…

Es häkelte Regula Michell und zu sehen gab es Kunst von René Groebli, Bi, Barbara Gwerder, Daniel Cherbuin, Mathias Sulser, Shirin Winiger, Thomas Riess, Rod Robinson und natürlich von Max und Marck.

Franziska Schiratzki: «Reminiszenzen» - Originaldruckgrafik (1. bis 29. Juni 2013) Weiterlesen…

Barbara Gwerder: Näbätussä (5. April bis 11. Mai 2013) Weiterlesen…

KIOSK TABAK:René Groebli KIOSK TABAK:René Groebli KIOSK TABAK:René Groebli KIOSK TABAK:René Groebli

René Groebli: Retour d'Afrique - Saisonauftakt am Samstag, 23. März 2013, 16-20 Uhr
(in der Reihe Zwischentöne) Weiterlesen…

Sibylle Grosjean: GEDRUCKTER HIMMEL und andere Dinge (3. bis 29. November 2012) Weiterlesen…

Mathias Sulser: GEDRUCKT. (13. Oktober bis 31. Oktober 2012) Weiterlesen…

Michael Reinhard: UdSSR und China, 1982 (27. Juli bis 22. September 2012) Fotografien…


Programm Dezember 2012: Der Kiosk ist auch ein Kiosk

Samstag, 8. Dezember 2012: Warm rund ums Herz. Verkauf von Seelenwärmern aus erster Hand. Brigitte Kauf, Felix Mangold und Schumacher haben Warmes für Hand und Herz im Angebot.

Freitag, 30. November und Samstag, 1. Dezember 2012: La vie est dure sans confiture. Feinschmeckereien von Annette Lindenmann und Sonja Stucki.


Im Kiosk wird gelesen: Satire Matinée im Dezember

Sonntag, 9. Dezember 2012: Hans Suter liest aus seinem neuen Buch «Satiren - fidel und artgerecht».
11 Uhr mit Espresso

www.satiren.ch


Eva Schumacher, 11. September 2014


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